Es gibt Texte, die schreibt man nicht einfach runter.
Weil ihnen etwas vorangeht, das nicht selbstverständlich ist: Vertrauen.
In den letzten Wochen durfte ich zwei Interviews führen, die mich genau daran wieder erinnert haben. Zwei Frauen, zwei Lebensgeschichten, zwei ganz unterschiedliche Hilfsmittel – und ein gemeinsamer Nenner: Sie haben mir einen Einblick in ihr Leben gegeben. Offen, ehrlich, nahbar.
Genau das ist der Teil meiner Arbeit, der mich am meisten berührt.
Über Menschen schreiben – nicht über Kategorien
Wer hier schon länger mitliest, weiß: Ich schreibe nicht nur über Technik, sondern vor allem über Menschen. Menschen mit Behinderung, die sich mir anvertrauen. Die mir erzählen, was sie bewegt – und wie sie mit Herausforderungen umgehen, mit Barrieren, mit Lösungen, mit Momenten des Gelingens.
Einige dieser Begegnungen haben mich lange begleitet. Manche Texte wären ohne die Impulse und Stimmen aus der Community gar nicht möglich gewesen. Auch wenn Namen manchmal geändert oder Inhalte verdichtet sind – sie basieren immer auf echten Erfahrungen.
Dieses Vertrauen nehme ich nicht als gegeben hin. Denn es ist mir wichtig, mit den Menschen zu sprechen, nicht einfach über sie. Wann immer es geht, versuche ich, möglichst viele Perspektiven einzubeziehen. Nach dem Prinzip: Nichts über uns ohne uns.
Beiträge, die mir wichtig sind – beruflich und persönlich
Die folgenden Beiträge sind im Rahmen meiner redaktionellen Arbeit für das REHACARE eMag entstanden. Ich verlinke sie hier, weil sie mir auch persönlich etwas bedeuten.
Aktuelle Beiträge

Mein erstes persönliches Interview nach langer Zeit habe ich mit Lea per Videocall geführt: ➡️ Wie die GANYMED-Unterarmgehhilfe Leas Alltag verändert

➡️ Outdoor-Aktivitäten mit Behinderung: In diesem Beitrag haben mich vor allem Sinas Erfahrungen persönlich sehr bewegt. Vielleicht gibt es dazu sogar hier nochmal mehr demnächst.
Beiträge, die mich weiter begleiten
Dieser Beitrag entstand mit sehr viel persönlichem Input aus der Community. Ich bin heute noch dankbar für all das Vertrauen, das mir entgegen gebracht wurde: ➡️ Liebe mit Behinderung: Warum so viele Vorurteile – und was wirklich zählt
In diesem Video stand ich zum ersten Mal auch selbst kurz vor der Kamera. Zusammen mit der Moderation einer anschließenden Podiumsdiskussion war das einer dieser Tage, an denen ich unglaublich gewachsen bin: ➡️ Selbstbestimmt und empowernd: Aktivismus mit Behinderung
Solche Einblicke und Begegnungen sind für mich nie Routine – sondern der Teil meiner Arbeit, der bleibt.
Manche begleiten mich noch lange. Sie zeigen, worum es mir eigentlich geht: Menschen sichtbar zu machen – und das, was sie bewegt.
