Ist doch Ehrensache, oder?!

Wenn ich mich und meine sozialen Kompetenzen in drei Wörtern beschreiben müsste, wäre eines davon: hilfsbereit.

Doch dann hat mich vor Kurzem das Spezial „Engagement“ in der aktuellen Ausgabe des Aktion Mensch-Magazins „Menschen“ kurz ins Zweifeln gebracht. Es ging dort um ehrenamtliche Tätigkeiten. Ob im Sportverein, im Kindergarten oder im Tierschutz – Menschen jeden Alters setzen sich in ihrer Freizeit aktiv für die verschiedensten Zwecke ein.

Doch warum engagieren sich Menschen ehrenamtlich? Die Motivation dazu ist so unterschiedlich wie die Projekte verschieden sind: Der eine übernimmt gerne Verantwortung und will die Gesellschaft verbessern. Der nächste möchte andere Menschen treffen oder einfach nur helfen.

Die Qual der Ehrenamts-Wahl

Und zum wiederholten Male hab ich mich dann gefragt, ob ich mich nicht auch ehrenamtlich engagieren sollte. Interessante Projekte gibt es viele, beispielsweise in der Freiwilligendatenbank von der Aktion Mensch.

Doch unabhängig davon, frag ich mich bei dem Thema in erster Linie immer: Wann denn?!? Die Familie, der Job, das Pendeln, die Tiere, Freunde und Freizeit – das alles nimmt ganz schön viel Zeit in Anspruch. Ja, ich weiß, andere Ehrenamtliche haben auch Job und Familie und kriegen alles unter einen Hut.

Vielleicht habe ich einfach noch nicht das richtige Ehrenamt für mich gefunden? Also hab ich doch mal direkt den Test im Magazin gemacht: „Engagement-O-Mat – Welcher Typ sind Sie?“. Nach sieben Fragen zu Themen wie Zeitbudget und Verbindlichkeit habe ich mein Ergebnis: Typ „flexibel engagiert“. Vor allem punktuelles Engagement wäre laut Auswertungstext für mich geeignet.

Und dann kam mir der Gedanke: Was ist, wenn ich „mein Ehrenamt“ schon gefunden habe und mein Blog meine Art von Ehrenamt ist? Punktuell, nämlich immer sonntags. Zu unterschiedlichen Themen, weil mich verschiedene Dinge interessieren und bewegen. Und Ehrenamt? Naja, im Sinne der Aufklärung kombiniert mit meinem Anspruch, auf bestimmte soziale Randgruppen und Sichtweisen aufmerksam zu machen. Ich möchte meine Leser zum Nachdenken anregen. Und wenn alle das tun und diese Gedanken weiter in unsere Gesellschaft hinaus tragen, dann, vielleicht, irgendwann, ändert sich auch tatsächlich etwas. Ist doch Ehrensache, oder!?

Inwiefern engagierst du dich ehrenamtlich?


Und was ist dein (Mehr-)Blick zum Thema? Schreib es mir doch gerne in einem Kommentar! :-)

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