REHACARE 2014: Momente für Menschen (mit Gewinnspiel)

Foto: Stoffbeutel von Leidmedien.de und Presseausweis
Ein praktischer Begleiter bei meinen Recherchestreifzügen durch die Hallen…

Stress, lange Tage und eine Menge Arbeit – wenn so eine Arbeitswoche vor einem liegt und man sich trotzdem freut, dann hat man wohl einfach den richtigen Job! Vom 24. bis 27. September fand in Düsseldorf die REHACARE statt und ich war beruflich wieder an allen vier Tagen für die Liveberichterstattung vor Ort – immerhin ist das dazugehörige Portal REHACARE.de inzwischen so etwas wie mein Baby geworden.

Im November sind es nun schon fünf Jahre, in denen ich für das ganzjährige Informationsportal zur Messe hauptverantwortlich die Redaktion betreue. Und jedes Jahr freute ich mich erneut auf die vier Tage auf dem Düsseldorfer Messegelände. Aber wenn man nun schon zum fünften Mal dabei ist, neigt man dazu zu denken, dass man wisse, was einen erwartet und wie die Arbeit in den Tagen grob ablaufen wird.

DENKSTE! In diesem Jahr hatte ich mit gut anderthalb Tagen für Recherche und Networking genau genommen so viel Zeit wie die ganzen letzten Jahre zusammen nicht. Und doch war es eigentlich viel zu wenig Zeit! Ich hätte gerne noch viel mehr gesehen und wäre an vielen Ständen gerne viel länger geblieben, um interessante Gespräche zu führen. Aber ich möchte nicht meckern – das war dieses Jahr auch so schon purer Luxus.

Und diesen Luxus habe ich dann auch direkt genutzt: Ich musste am Mittwoch lediglich zu zwei kurzen Terminen und hatte den Rest des Tages zur freien Verfügung. Deswegen habe ich fleißig für mögliche Monatsthemen auf REHACARE.de recherchiert und gleich zu Beginn Sima Surkamp vom Assistenzdienst Düsseldorf getroffen. Wir hatten vorher schon mal beruflich miteinander zu tun und so war es schön, Sima auch persönlich kennenzulernen.

Foto: Assistenzhund von VITA Assistenzhunde
Wie immer die heimlichen Stars auf der Messe …

Eine weitere Begegnung, über die ich mich sehr gefreut habe, war das Treffen mit einem meiner allerersten Twitterkontakte: Aleksander von Quergedachtes. Wir nahmen uns eine kleine Auszeit im Pressezentrum und unterhielten uns gut über alles Mögliche – unter anderem über Assistenzhunde, seine Pläne zu „Quergedachtes live“ und andere Ideen. Ein wirklich interessantes Gespräch, das leider viel zu schnell endete.

Unter anderem weil ich noch zu einem Videodreh mit Verena Bentele musste. Dort unterstützte ich meine Kollegin Simone, da ich später die Schnittbegleitung machte. Für Verena Bentele war dieses Interview ein Termin von vielen an diesem Tag. Trotzdem nahm sie sich die Zeit, die wir brauchten, und zeigte dann im Interview, dass sie ein alter Hase in Sachen Interviews ist. Das Interview zog sie in einem Take durch. Danach noch ein paar Schnittbilder und fertig war das Videointerview (mit Untertiteln).

Foto: Verena Bentele im Interview
Meine Kollegin Simone im Interview mit Verena Bentele; Copyright: Messe Düsseldorf

Neben diesen Neubegegnungen freute ich mich aber auch sehr, dass ich auch altbekannte Gesichter wiedertreffen konnte. Nachdem ich es 2013 leider nicht geschafft hatte, ließ ich es mir in diesem Jahr nicht nehmen bei Anastasia Umrik vorbeizuschauen. Und ich gebe zu: Ich hatte Hintergedanken. Denn immerhin wollte ich ENDLICH auch ein inkluWAS-Shirt haben! Nur welches!? Wie befürchtet konnte ich mich bei den ganzen tollen Designs am Stand wirklich nur mit Mühe und Not entscheiden. Am Ende gab es sowohl die Krawatte als auch TicTacToe für mich.

inkluWAS-ShirtsBeide Shirts haben inzwischen den Alltagstest bestanden und sind super bequem. Und ein Blickfang sind die tollen Designs, die gleichzeitig noch ein gesellschaftliches Statement setzen, sowieso.

Beim Ausstellerabend am Donnerstag trug ich dann auch dem Anlass entsprechend Krawatte. Dort und auch schon vorher in den Hallen traf ich auch Claudia Breidbach wieder. Ich hatte sie 2013 bei einem Videodreh kennengelernt. In diesem Jahr war sie mit ihrem Prothesenausstatter Touch Bionics auf der Messe und wann immer ich an dem Stand vorbei kam, war es dort gut gefüllt und Claudia fleißig dabei, ihre Prothese zu erklären.

Foto: Mehrere Menschen sitzen auf einer Treppe für ein Gruppenfoto
Ein Teil meiner Kollegen und Kolleginnen nach dem Ausstellerabend; Copyright: beta-web GmbH

Da mein Freitag im Vergleich zum Mittwoch wenig Recherche- und Networking-Zeit ließ, freute ich mich umso mehr, dass ich durch Zufall vor den Messehallen noch einmal auf Anastasia stieß und dort mit ihr und Elias von Rollis für Afrika einen guten Plausch an der frischen Luft halten konnte.

Foto: Markus Rehm im Gespräch mit zwei anderen Männern
Markus Rehm war der Überraschungsgast auf der BSNW-Sportbühne

Der Samstag war dann vor allem von Büroarbeit im Messetower geprägt. Umso mehr genossen meine Kolleginnen und ich es dann noch am Nachmittag kurz im SportCenter vorbei zu gehen, um dem Promiquiz des BSNW beizuwohnen. Wie wir vorher schon vermutet hatten, war Markus Rehm der zu erratende Überraschungsgast. Im Anschluss hatte ich auch noch ganz kurz die Gelegenheit mit ihm zu sprechen.

 

Danach ging es dann unter anderem mit Rollstuhltanz des Ehepaars Reiner Kober und Birgit Habben-Kober weiter. Wie immer sehr schön anzusehen.

Foto: Frau im Rollstuhl tanzt mit ihrem Mann
Reiner Kober und Birgit Habben-Kober fegten über die Tanzfläche im Sport Center

Was soll ich sagen? Die REHACARE war auch in diesem Jahr wieder ganz anders als ich dachte. Und das im positiven Sinne.

 

Foto: Weißer Stoffbeutel mit Brillenaufdruck, in den Brillengläsern sind verschiedene Figuren mit unterschiedlichen Behinderungen zu sehen
Design by inkluWAS

Und während ich in den Messehallen unterwegs war, habe ich nicht nur an mich gedacht. Deswegen habe ich am Stand von Anastasia nicht nur Shirts für mich gekauft, sondern auch diesen schönen Stoffbeutel im inkluWAS-Design.

Und das Beste daran? DU kannst ihn gewinnen! Ja, genau! Was du dafür tun musst? Ganz einfach: Verrate mir in den Kommentaren, warum dieser Stoffbeutel genau in DEINEN Besitz übergehen sollte.  Ich lose unter allen Kommentaren aus, die bis zum 15. Oktober gepostet werden, und mit etwas Glück hast DU dann bald Post!

 

PS: Auch Tanja, das Rollifräulein, war auf der REHACARE 2014 und hat darüber gebloggt. So viel Mut wie sie hatte ich übrigens nicht!


17 Gedanken zu “REHACARE 2014: Momente für Menschen (mit Gewinnspiel)

    1. Hallo,
      leider ist das Gewinnspiel schon eine Weile abgelaufen, da es zur REHACARE im letzten Jahr war… Aber den Beutel kann man sonst noch direkt bei inkluWAS bestellen. Oder sonst auf der REHACARE im Oktober bei Anastasia am Stand vorbeigucken. 🙂

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  1. Ihr Lieben,
    wie das bei so einem Gewinnspiel nun mal so ist, kann immer nur eine_r gewinnen!
    Ich hatte also die Qual der Wahl und habe soeben eine Gewinnerin ausgewählt:
    And the inkluWAS-Beute goes to: Clara! 🙂
    Herzlichen Glückwunsch!

    Du hast nun eine Mail in deinem Posteingang, damit ich dir deinen Preis auch möglichst bald schicken kann.

    Allen anderen noch einmal ein dickes Dankeschön, dass ihr mitgemacht habt!

    Liebe Grüße
    Nadine

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  2. Diesen Jutebeutel muß ich gewinnen da InkluWAS genau mein Ding ist und ich in diesem Jahr leider nicht auf der Rehacare dabei sein durfte! Ich hoffe liebe Nadine das ihr kommendes Jahr den #Schlaganfall wieder etwas mehr thematisiert. Ich hab schon Ideen für einen Vortrag! Liebe Grüße von Gunnar vom Helppoolnetzwerk

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  3. Huhu ich bin durch Zufall auf deinen Artikel gestoßen … War auf der Suche nach der inkluWas Tasche 😀 … Ich studier Sopäd in Oldenburg und finde, dass damit mehr Leute angesprochen werden können. Besonders weil da so eine Tolle und starke Gründerin dahintersteht. 😉

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  4. Dank dir gerade das erste Mal von InkluWAS gehört und mir gleich mal die Website angeschaut. Tolles Konzept, wird das Prinzip der Inklusion doch so auch für Leute sichtbar, die nicht eh beruflich oder direkt damit zu tun haben und sich aus diesem Grund durch Blogs und Fachliteratur zu dem Thema belesen. ICH WILL DAS :D.

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  5. Hallo Nadine, ich hab mich kurz vor dem abendlichen Ende der Messe schnell für das TicTacToe-Shirt entschieden und ärgere mich, dass ich keinen Stoffbeutel mitgenommen habe. Ein Tag auf der RehaCare ist definitiv zu kurz. Ich habe als frühere Rolli-Tänzerin leider auch die Shows verpasst. Ich habe mich in diesem Jahr notwendigerweise wieder mit Autoumbau beschäftigt und die benötigte Zeit definitiv unterschätzt. Übrigens finde ich den Blogg-Namen „MehrBlick“ genial, und das ist nicht geschleimt.

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    1. Hallo Inssa,

      danke für deinen Kommentar und dein Feedback. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass die Zeit dir im Nacken saß und dass dir ein Tag am Ende viel zu wenig war. Mir geht es jedes Jahr aufs Neue nicht anders.
      Ich hoffe, du hast wenigstens zum Thema Autoumbau die wichtigsten Infos einholen können?

      Vielen Dank für die Blumen! 😉

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Und was ist dein (Mehr-)Blick zum Thema? Schreib es mir doch gerne in einem Kommentar! :-)

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