REHACARE 2013: Wenn Stimmen ein Gesicht bekommen

Foto: Logo der REHACARE InternationalDie letzten vier Tage war ich auf einem großen Familientreffen: auf der REHACARE 2013. Allein in den ersten zehn Minuten in den Messehallen habe ich mindestens fünf bekannte Gesichter gesehen. Doch wäre ich da schon überall stehengeblieben, hätte ich es wahrscheinlich nie zu meinem ersten Termin geschafft.

Denn immerhin war ich ja beruflich dort. Als redaktionell Hauptverantwortliche für die Onlineredaktion von REHACARE.de war ich mit meinen Kollegen und Kolleginnen auf der Messe für die Live-Berichterstattung unterwegs. Und auch in meinem bereits vierten Jahr auf der Messe hatte ich wieder ein paar besondere Bauchschmerz- und Herzklopfprojekte vor mir.

Foto: Interviewsituation
Beim Videodreh mit Sonja Scholten

Mein kleinstes Sorgenkind war der Videodreh zum Thema „Sport und Inklusion“. Nach einer guten Organisation im Vorfeld und etwas gesunder Aufregung gemischt mit Vorfreude, durfte ich hierfür unter anderem Reinhard Schneider, den Vorsitzenden des BSNW, und den überaus unkomplizierten und engagierten Norbert Killewald, Behindertenbeauftragter des Landes NRW, interviewen.

Erstens kommt es anders…

Der geplante Videodreh zum Rolli-Rundgang auf der REHACARE war bis wenige Tage vor der Messe eigentlich kein Bauchschmerzprojekt. Doch dann sagte leider aus gesundheitlichen Gründen meine Hauptdarstellerin Manuela Wirth ab (An dieser Stelle noch einmal gute Besserung!). Damit stand nicht nur die Preisverleihung zu Pimp my Rolli auf der Kippe (siehe weiter unten), sondern eben auch der Rolli-Rundgang. Denn nun brauchte ich einen neuen Hauptdarsteller.

Nach Aufrufen bei Twitter (Danke fürs fleißige Retweeten!) und viel Telefoniererei hatte mein Anruf bei Elke Steckenstein vom Netzwerk Inklusion Mayen-Koblenz am Ende Erfolg. Michael Marckmann hatte sich spontan dazu bereit erklärt, zwei Tage später mit mir und dem Kamerateam durch die Hallen der REHACARE zu streifen. Es war zwar ein anstrengender, aber auch interessanter Nachmittag. Ich hatte bei dem Dreh sogar endlich einmal die Gelegenheit, Phil Hubbe persönlich kennenzulernen und vor dem eigentlichen Dreh zumindest kurz mit ihm zu plauschen.

Foto: Phil Hubbe beim Videodreh
Phil Hubbe zeichnete beim Videodreh Michael Marckmann

…und zweitens als man denkt

Wie gerade schon erwähnt, führte die Absage der lieben Manuela und damit unseres Live-Acts dazu, dass ich auch für die Preisverleihung unseres Wettbewerbs Pimp my Rolli ein paar schlaflose Nächte hatte. Auf den letzten Drücker sorgte der BSNW dann doch noch für Entspannung: Udo Dumbeck, Leiter der Abteilung Tanz beim BSNW, organisierte nämlich drei Rollitanzpaare, die unserem Publikum mit lateinamerikanischen Rhythmen einheizten.

Am Rande der Veranstaltung zwischen all dem Orga-Gewusel wartete dann sogar noch eine schöne Überraschung auf mich: Andrea Schütt, die den Wettbewerb 2012 mit ihrem Wacken-Rolli gewann, hatte es dieses Jahr auf die Messe geschafft und wollte es sich nicht nehmen lassen, mir nach all den Telefonaten im letzten Jahr noch einmal persönlich gegenüber zu treten und sich sogar bei mir zu bedanken. Ich war wirklich überrascht und freute mich sehr darüber. Auch wenn ich leider nicht die Zeit hatte, ausgiebig und in Ruhe mit ihr zu sprechen. Immerhin musste ich nebenher ja noch eine Preisverleihung am Laufen halten.

Bekannte Gesichter in jeder Halle

Ich habe irgendwann nicht mehr mitgezählt, aber Chairskater David Lebuser, den ich schon von einem Videodreh für REHACARE.de kannte, kreuzte jedenfalls gefühlt ständig meinen Weg. Für zumindest einen kurzen Plausch hat es dann sogar gereicht.

Da Networking auf so einer Messe immer wichtig ist, hab ich es mir auch nicht nehmen lassen, kurz am Stand von Gunther Belitz von dem Magazin HANDICAP vorbeizuschauen. Auch hat es kurz vor ihrer Abreise auch noch geklappt, Margit Glasow vom Gesellschaftsmagazin inklusiv! zu treffen.

Aber da ich natürlich nicht nur zum Networking und zum Spaß vor Ort war, habe ich es am Ende vor lauter Arbeit nicht geschafft, bei Anastasia Umrik am Stand persönlich vorbeizuschauen. Aber: Ein Blogpost über ihr neues Projekt InkluWAS folgt demnächst!

Mein Fazit der Messe: Am Ende ist dann auch trotz Bauchschmerzen alles irgendwie noch gut gegangen. Und meine persönlichen Highlights waren sicher die Momente, in denen Worte, Namen und Stimmen aus den letzten Wochen, Monaten, teilweise sogar Jahren endlich ein Gesicht bekamen.

Wer von euch war ebenfalls auf der REHACARE? Was verbindet ihr mit der Messe?


4 Gedanken zu “REHACARE 2013: Wenn Stimmen ein Gesicht bekommen

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